LAURAS STERN | Lauras Stern
Filmische Qualität:   
Regie: Piet de Rycker, Thilo Graf Rothkirch
Darsteller:
Land, Jahr: Deutschland 2004
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Zeichentrickfilm
Publikum: alle (FSK: o.A.)
Einschränkungen: --


JOSÉ GARCÍA
Foto: Warner Bros.

Die siebenjährige Laura fühlt sich in der neuen, schönen Wohnung mit Dachterrasse in der Großstadt überhaupt nicht glücklich. Am liebsten würde sie der fremden Umgebung sofort den Rücken kehren, zurück zu ihrem alten Haus, zu „ihrem“ Zimmer. Die Kinder, die sie in der Stadt kennenlernt, findet sie zu grob; hier wird sie kaum Freundschaften schließen können. Als Laura abends auf der Terrasse sitzt und hinauf zum Sternenhimmel blickt, fällt vom Himmel ein kleiner Stern in den nahen Park. Laura findet „ihren“ Stern und klebt die beim Absturz abgebrochene Zacke mit einem Pflaster wieder an. Sie hat endlich einen Freund gefunden, der sogar mit seinen Sternenstaub ihre Kuscheltiere zum Leben erweckt. Doch der Stern beginnt zu verblassen – Laura muss ihn loslassen, damit er ins Weltall zurückkehrt. Für ihren Verzicht wird sie allerdings mit der Freundschaft mit dem Nachbarsjungen Max belohnt.

Klaus Baumgarts Bilderbuch über Laura und ihren Stern verkaufte sich seit 1996 in mehr als zwei Millionen Exemplaren; es wurde in 25 Sprachen übersetzt. Nach „Tobias Totz und sein Löwe“ und „Der kleine Eisbär“ produziert Thilo Graf Rothkirch erneut einen Kinderfilm, der sich vorwiegend an die Jüngsten wendet, indem er kindliche Fantasie in poetischen Bildern zum Leben erweckt. Begleitet von der schönen Filmmusik des Hollywood-Deutschen Hans Zimmer und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, bietet „Lauras Stern“ aber auch beste Unterhaltung für die ganze Familie, ohne sich bei den Erwachsenen mit Parallelhandlungen anbiedern zu brauchen.
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